Ist der Weg wirklich immer das Ziel?

Auch ich benutze dieses Spruch Der Weg ist das Ziel immer wieder, ohne damit sagen zu wollen, dass ich diesen Spruch als Ausrede fürs Nichtstun benutze. In meinem Verständnis drückt dieser Spruch aus, dass man beständig an sich arbeiten muss, um überhaupt persönliche Entwicklung zu ermöglichen. Bei vielen Angelegenheiten stimme ich dieser Aussage uneingeschränkt zu.

Doch gibt es nicht auch mögliche persönliche Herausforderungen, die nie erfolgreich abgeschlossen werden können, weil man an ihnen ein Leben lang arbeiten muss und immer wieder das Gefühl hat, man komme nicht voran?

Beispielsweise Krankheiten, die selbst für Ärzte weder zu erklären noch zu behandeln sind? Der Betroffene ist hierbei ein Leben lang auf dem Weg.
Oder soziale Umstände, die einen Menschen – überwiegend unverschuldet – in die Armut getrieben haben? Viele Betroffene kommen aus dieser Situation nicht mehr heraus. Hier einfach nur mit der „Weisheit“ zu arbeiten Jeder ist seines Glückes Schmied ist in meinen Augen zynisch und Menschen verachtend.
Oder ein Beispiel aus dem rein persönlichen Bereich: Viele Menschen sind ein Leben lang auf dem Weg zu lernen, mit ihren Ängsten umzugehen und sie zu bewältigen oder in ihr Leben ein zu gliedern.
Das sind nur drei Beispiele, die jeder von Euch bestimmt auch persönlich noch ergänzen kann.

Auf welchen Wegen seid Ihr bisher an ein Ziel gekommen? Wie habt Ihr das geschafft?
In welchen Bereichen sind Eure Wege das Ziel?

 

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