Träume, die mir helfen

Für mich haben meine Träume eine wichtige Funktion beim Verstehen meines Lebens. Meistens habe ich nur Bruchstücke nach dem Aufwachen behalten, aber ich weiß so gut wie immer, welche Bereiche meines Lebens sie gespiegelt haben. Ich analysiere sie nicht, doch sie helfen mir ein Stück dabei, meine Gefühle klarer zu sehen und einzuordnen. Das betrifft meine Schlafträume. Aber auch meine Wachträume haben die gleiche Funktion. Zwei möchte ich beispielhaft anführen:

*   Meine Eltern sind schon einige Jahre tot. Und „nichtsdestotrotz“ rede ich noch oft mit ihnen. Trotz aller Schwierigkeiten, die sie untereinander und mit mir hatten, sind sie jetzt selbstverständlich im Himmel. Und immer wieder schicke ich ihnen einen Gruß und appelliere an sie, sie mögen sich bitte in ihrem Himmels-Leben miteinander vertragen, es sich gut gehen lassen und entspannen. So halte ich ein Stück Kontakt mit ihnen, den wir auf unserer Mutter Erde nicht leben konnten.

*   Schon seit vielen Jahren habe ich den Wunsch, mindesten 120 Jahre jung zu werden. Dass ich dieses Alter kopfmäßig betrachtet wohl nicht erreichen werde, kümmert mich nicht die Bohne. Wie es entstanden ist, vermag ich nicht mehr zu sagen. Heutzutage verrinnt mir meine Zeit oft viel schnell und ich habe das Gefühl, im Leben viel verpasst zu haben. Und da ich jetzt knapp über „meiner“ Lebensmitte bin, möchte ich in der zweiten Hälfte weiterhin sehr bewusst und intensiv leben. Ach ja – bevor ich es vergesse: Auch mit 120 möchte ich natürlich noch geistig, seelisch und körperlich voll fit sein. Das dürfte doch wohl zu machen sein.

Vielleicht kann ich ja mit dem einen oder der anderen von Euch unseren 100-jährigen Geburtstag feiern – wäre echt stark. Dann könnten wir eine Generationen übergreifende Feier auf die Beine stellen. Na, wäre das ein Ziel?!?

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