Mächtige Frauen und Männer

Angela Merkel wird oft als „die mächtigste Frau der Welt“ bezeichnet. Das ist sie meines Erachtens aber ausschließlich auf Grund ihres Berufs als Kanzlerin eines Landes, das angeblich von der weltweiten Finanzkrise weitgehend verschont geblieben ist. Von ihrer menschlichen und charakterlichen Ausstrahlung her ist Angela Merkel für mich fade, ausdruckslos und glitschig. In einer Menschenmenge würde ich sie nur erkennen, weil sie Bundeskanzlerin ist und sie sich daher in den Medien sehr häufig bildhaft in Erscheinung setzt und gesetzt wird.

Damit steht „unsere“ Bundeskanzlerin jedoch nicht alleine da, weil dieses Phänomen bei den allermeisten Polit-, Wirtschafts-, Banken-, Industrie- und Versicherungsmanagern und -magnaten in ähnlicher Form auftritt: Sie haben auf Grund ihrer wie auch immer erreichten beruflichen Positionen und Vermögen so viel Macht angehäuft, dass sie allein damit eine unmenschliche Macht in ihren wenigen Händen vereinen. Charakterlich und menschlich sind sie in der Regel Nieten und Betrüger. „Im Kleinen“ habe ich einen solchen Betrüger selbst erleben und meine persönliche Macht- und Hilflosigkeit ertragen müssen.

In der Überschrift habe ich bewusst zuerst die „Frauen“ erwähnt und dann erst die „Männer“, weil mächtige Männer im Hintergrund in den meisten Fällen ihre (Ehe)-Frauen haben, die ihren privaten Bereich so weit freihalten, dass ihre Männer ihre meist schändlichen Taten wie Umweltzerstörung und die Vernichtung von menschlichen Existenzen durch Arbeitsplatzvernichtung (um nur diese zwei Beispiele zu nennen) mit aller Macht umsetzen können. Solche Frauen sind in meinen Augen genau so schuldig wie ihre (Ehe)-Männer, weil sie sich gegenseitig aktiv unterstützen. Was wären solche Männer wohl ohne das „schwache“ Geschlecht?

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