Existenzängste

Für das letzte Jahr ergab sich eine Jahresgutschrift meines Vermieters von 440 Euro. Da mir das Jobcenter Solingen die volle Miete zahlt, will sie ihre Überzahlung zurück haben. So weit – so weit auch in Ordnung.

Doch eine Ratenzahlung wird knallhart abgelehnt. Im September wird die volle Miete einbehalten und im Oktober der Rest. Angeblich bekomme ich nach der Mietzahlung im September (für die ich erst mal in Vorkasse treten muss) den vollen Rückzahlungsbetrag als Darlehen, das mir dann pro Monat mit einem Zehntel des Darlehensbetrages verrechnet wird. Ob diese telefonische Auskunft in dieser Form stimmt, weiß ich nicht. Nächste Woche werde ich versuchen, das Darlehen vorab zu bekommen.

Gegen meine Existenzängste komme ich nicht an, sie versauen mir meine Zeit. Falls mir ein „Vorab“-Darlehen gewährt werden sollte, bliebe es bei meinen Existenzängsten, andernfalls könnte es für mich mehr als nur schwierig werden. Im Augenblick lebe ich „von der Hand in den Mund“, weil ich die nächsten Wochen nicht planen kann.

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