Die Verlogenheit der Milliardäre

Da kündigen in einer groß angelegten Werbeschau 40 US-Milliardäre an, die Hälfte ihres Vermögens spenden zu wollen. Und zeitgleich leidet die pakistanische Bevölkerung unter der größten Flut- und Hungerkatastrophe ihrer Geschichte.

Wo sind denn jetzt die Milliardäre? In dieser Situation könnten sie beweisen, dass sie es ernst meinen mit ihrer groß angelegten Ankündigung, für „wohltätige“ Zwecke zu spenden. Doch sie tun es nicht, weil es ihnen nicht um Menschen geht, sondern einzig und allein darum, Steuern zu sparen und sich mit einem sozialen Mäntelchen zu umhüllen, um so von ihrer Geld- und Machtgier abzulenken. Und die so gesparten Steuern fehlen den Menschen in „ihren“ Ländern.

Dasselbe gilt für die Milliardäre in Deutschland, die vom Staat großzügigst entlastet werden. Und der kleine Mann muss zeitgleich mit Sozialabbau und Armut leben. Die enge Verquickung zwischen Staat und Wirtschaft lassen grüßen!

Wenn ich könnte, würde ich in Pakistan vor Ort helfen. Das würde den Menschen letztlich mehr helfen als jede Spende, die ohnehin – wenn überhaupt – nur zu einem Teil bei den hilfsbedürftigen Pakistani ankommen würde.

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