Wünsche – nicht nur für 2010

Für Wünsche ist ein Jahreswechsel meines Erachtens so etwas wie ein Gedenktag – an diesem Tag denkt man einen Zeitabschnitt ( ein Jahr) zurück und denselben Zeitabschnitt in die Zukunft. Auch ich will diesen Gedenktag für meine Wünsche nutzen – Wünsche, die mir im Leben grundsätzlich für mich und die Menschen wichtig sind, die ich achte und schätze.

An erster Stelle steht für mich Frieden: Nicht nur der Frieden im Sinne von „Abwesenheit von Krieg“. Frieden wird leider immer wieder ausschließlich als das Gegenteil von körperlicher Gewalt betrachtet. Dieser Frieden ist nur eine Sichtweise. Es gibt auch noch den sozialen Frieden, den wirtschaftlichen Frieden, den geistigen Frieden und den zwischenmenschlichen Frieden.

Ganz wichtig ist für mich auch der Wunsch nach körperlicher, seelischer und geistiger Gesundheit – ein Wunsch, der sich großenteils mit dem Wunsch nach Frieden deckt.

Zwischenmenschliche Achtung wünsche ich mir genau so sehr wie den feinfühligen und aufmerksamen Umgang miteinander. Es sind gelebte Werte aus meiner Jugend, die heute nur noch mit großen Mühen zu finden sind.

Mein Wunsch nach Anerkennung im Berufsleben überschneidet sich auch wieder mit den bisher genannten Wünschen.

Und dann stehen auf meiner Wunschliste auch noch innere Ruhe und ein wenig mehr Geduld, die sicherlich meiner Gesundheit und meinem inneren Frieden nützlich wären.

Und nicht zuletzt wünsche ich mir, in einer Beziehung wieder anzukommen – eine Ankunft, die mehr umfasst als „nur“ Freundschaft.

Wünsche lassen sich nicht einfach nach dem Motto verwirklichen Jeder ist seines Glückes Schmied – das stimmt nur sehr bedingt, weil wir (zumindest für mich ist das Tatsache) in äußere Zwänge eingepasst sind, die uns ein glückliches, zufriedenes und weitgehend selbst bestimmtes Leben oft sehr schwer machen.

Loyale Freunde sind (daher) ein großes Geschenk, das beständig gepflegt werden muss.

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