Eine Kinderträne

Der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski hat einmal gesagt

Wenn wegen einer Idee auch nur eine Kinderträne vergossen wird,
dann ist es keine gute Idee.

Tagtäglich sehr viele Kindertränen – seien sie offen oder innerlich geweint – zeugen von sehr vielen schlechten Ideen:

  • Kinder, denen von Wirtschaft und Politik keine ausreichenden Kindergarten- und Kinderkrippenplätze zugestanden werden,
  • Kinder, die weder genügend Kleidung noch genügend Essen haben, weil ihre Mütter zu Hartz IV-Betroffenen degradiert werden,
  • Kinder, die von ihren Eltern und unserem fürsorglichen Staat vernachlässigt werden,
  • Kinder ohne Eltern, die in Heimen aufwachsen müssen,
  • Kinder, die in Kriegen verstümmelt werden,
  • Kinder, die auf der Flucht sind,
  • Kinder, denen die Schulbildung verweigert wird und die zu harter Arbeit gezwungen werden,
  • Kinder, die als Kindersoldaten missbraucht werden – widerlichstes und abschreckendstes Beispiel ist die Militärdiktatur in Burma, die weltweit die meisten Kinder als Soldaten missbraucht und in den Tod schickt,
  • Kinder in armen Ländern, die krank sind und denen von den Regierungen und der Pharmaindustrie ausreichende Gesundheitsfürsorge und -vorsorge verweigert wird.

Haben ich weinende Kinder hier vergessen?

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