Wegwerf – Email – Adressen

Im Kampf gegen die zunehmende Flut von Spams in den Email-Postfächern geistert immer wieder der Vorschlag durchs Internet, sich Wegwerf-Email-Adressen zuzulegen. Das halte ich für viel zu aufwändig und wenig hilfreich, weil die Spammer diese Adressen schneller finden als man sich neue zulegen kann.

Vollständiger Schutz vor Spam ist genau so wenig möglich wie der Schutz vor unerwünschten Werbesendungen im Hausbriefkasten. Für den Spam-Schutz sollte man auf sinnvollere und wirkungsvollere Maßnahmen zurückgreifen:

Da wäre meines Erachtens das Wichtigste, einen guten Spamfilter zu verwenden. Es gibt davon eine ganze Reihe und eine Empfehlung kann und will ich nicht abgeben. In dem von mir verwendeten Email-Programm Thunderbird gibt es einen selbst lernenden Junk-Filter (Junk = Spam), der mit der Zeit selbsttätig Junks in einen eigenen Ordner verschiebt. Zwar kann der Filter so eingestellt werden, dass er Junks sofort löscht, doch kann es hin und wieder vorkommen, dass dort eine Nachricht landet, die kein Junk ist. Darum gehe ich die Nachrichten im Junk-Ordner nochmals durch, bevor ich sie endgültig lösche.

Dann sollte man auf keinen Fall in Spams einen „Abbestellen“-Link anklicken, weil dann der Versender weiß, dass es diese Adresse gibt.

Ebenfalls sollten bei Abwesenheit keine automatischen Abwesenheits-Nachrichten verschickt werden, weil dann alle Versender von in dieser Zeit eingehenden Spams wissen, dass die Email-Adresse tatsächlich richtig ist.

Solange es in unserer globalisierten Welt – und das Internet ist das Medium der Globalisierung – keine weltweite Zusammenarbeit von Providern gibt, steht der einzelne Anwender ziemlich hilflos vor diesem Problem.

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